Kühler Start


Nachdem es die ganze Nacht durchgeregnet und gestürmt hat, hat es sich tatsächlich erheblich abgekühlt. Sogar so sehr, daß ich im Laufe der Nacht die Überdecke über mich geworfen habe. Schon spannend, was der Körper hier so mitmachen muß: mal eben von tropisch feuchten fast 40 Grad auf frische 18.

Die Temperaturen tun gut, aber trotzdem weiß ich noch nicht, ob es ein guter Tag ist.

Die positive Nachricht ist, daß meine Wäsche, die ich auf dem Dach vergessen hatte, nicht weggeflogen ist. Natürlich ist sie noch pitschnass… oder schon wieder.
Was es aber bedeutet, daß mein Tag damit anfängt, daß das Familienhündchen sich vor meine Zimmertür erbricht, weiß ich nicht so genau. Dazu ist noch das Toilettenpapier und der Kaffee leer.
Also, saubermachen, einkaufen, den kühlen Tag für ein Schläfchen nutzen und noch mal neu anfangen, würde ich sagen.
Dann wird’s bestimmt gut.

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Regenreich


Der Himmel erbricht sich.
Was für ein Wolkenbruch! Ich liege wach und höre dem Regen und Donner zu. Und die frische Luft erfüllt den Raum.
Heute war es unerträglich heiß und vor allem schwül. Schweiß tropfte aus allen Poren eines jeden, der sich aus dem Dunstkreis einer Klimaanlage entfernte.
Wie immer kommt zuerst der Wind und zerrt an den Bäumen, kündigt das Gewitter an. Und wenn es regnet, dann nicht nur ein bißchen, sondern so richtig.

Meine Kräuter muß ich einen Tag lang nicht gießen, aber dummerweise hängt meine Wäsche noch auf der Dachterrasse…wenn der Wind sie nicht fortgeweht hat.

Doof.