Sri Lanka 2 – Durch die Mangroven



Uns gefällt es, warum also schon wieder gehen! Wir fragen Ranga, ob wir eine dritte Nacht bleiben können. Ja, das geht. Durch den – Zitat – „Coronascheiß“ haben ihm viele Leute storniert. Er freut sich, wenn wir bleiben. „Außerdem“, meint er „seid Ihr so schön entspannt. Gute Gäste.“

Im Reiseführer, den ich auf der Hinreise durchblättern konnte, stand etwas von einem Mangrovenwald. Den würden wir gerne sehen. – Kein Problem. Er organisiert uns was. Das hatten wir am Abend vorher mit ihm besprochen, während wir bei Hildas Reis und Curry saßen. Wann wir los wollen? Egal. Morgens irgendwann. So um acht oder neun?

Um halb neun sind wir beim Frühstück. Diesmal nach Sri Lanka Art. Ranga hat festgestellt, dass wir nicht die typischen Deutschen sind, die morgens Toast und Marmelade brauchen, sondern neugierig sind auf das, was das Land zu bieten hat. Er bemerkt das übrigens selbst, das ist keine Unterstellung meinerseits gegenüber anderen Touristen. Also kriegen wir String Hoppers, Rotti Brot in verschiedenen Varianten, Linsen-Curry und weitere herzhafte und süße, typische Gerichte. Mehr als wir je essen können. Er wolle, dass wir alles mal probieren können. Dann wüssten wir, was wir mögen und was nicht.


Unsere Mangrovenfahrt hat er vergessen, aber kein Problem, er hat ja versprochen, dass er was organisiert. Eine halbe Stunde später sitzen wir im Tuk Tuk auf dem Weg zu den Mangroven. Uns erwartet eine wunderschöne Tour durch die bizarre Landschaft. Unser Guide, dessen Namen ich leider nicht verstanden habe, erklärt auf Deutsch, was wir sehen. Und sein Auge ist erstaunlich: ein winziger Frosch auf einem Blatt, ein kleines Krokodil, Flughunde hoch in den Ästen, eine gut getarnte grüne Mamba, Wasserwarane, Affen, sogar eine kleine Heuschrecke entgeht seinem Blick nicht und damit auch nicht unserem. Worauf unser Blick leider auch fällt, sind die Plastikflaschen- und tütentiere, die ebenfalls im seichten Wasser dahin schwimmen. Vermutlich noch länger als die Warane.


Zwei Stunden fahren wir durch die Flussarme und sind beseelt, als wir zurück kommen. Und da wartet schon der Strand auf uns. Und Ranga, für den wir eine große Herausforderung bereit halten…

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