Es gibt Reis, Baby… Unter anderem


Hitze!
Mittlerweile ist es so warm, daß man auch nachts im T-Shirt rausgehen kann. Momentan zumindest. Das Wetter in Buenos Aires hat bisher nicht durch Zuverlässigkeit geglänzt.
Aber heute war es heiß.

Im Esszimmer summt der Ventilator, und in der Küche summt Fernando, der Herr des Hauses. Töpfe klappern, Wasser kocht, und es riecht plötzlich ganz wunderbar im Haus.

Mittagessen. Es gibt eine Tarte mit Mais gefüllt und Salat. Und es stellt sich heraus, daß hier jemand sehr gerne kocht.
Denn mit dem Mittagessen ist es nicht getan.
Abends fragt mich Fernando, ob ich schon gegessen habe.
Nur ein Stückchen noch von der Tarte, sage ich.
Na, aber! Er habe noch mehr! Und mal was Neues ausprobiert. Die Nichte plus Freund kommt auch zum Essen.
Was soll ich mich dagegen wehren…

Also gibt es noch einen Rest der Maistarte, panierte Auberginen, mit Reis gefüllte rote Beete und ein Broccolisoufflé.
Dazu sympathische Tischnachbarn und eine laue Sommernacht.

Habe ich schon erwähnt, daß es mir hier gefällt?

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Happy Birthday


Mein erster Geburtstag. Also, nicht meiner, sondern der erste, zu dem ich hier eingeladen wurde. Und damit auch gleichzeitig mein drittes Asado.
Diesmal wird das Feuer nicht schon um elf Uhr morgens geschürt, sondern erst abends gegen acht, damit wir so gegen elf essen können.

Außer Fleisch gibt es Guacamole, Süßkartoffeln und normale Kartoffeln aus dem Ofen und Zucchini, Aubergine und eine Art Kürbis vom Grill. Das Fleisch ist zuerst fertig.
Danach bringt der Grillmeister des Abends das Gemüse, begleitet von dem Satz: „hier kommt das Essen für die Vegetarier…, äh, die schon mit dem Fleisch beschäftigt sind. Auch gut.“

Ja, wieder einmal.
Und damit der Aufwand nicht umsonst war: Gemüse hab ich auch gegessen.