Nach einer Nacht mit Regen


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Mein Erfolg im Müll


Müll ist hier ja so eine Sache. Eine, die bloß nicht überbewertet wird.
Also, nix so in Richtung Mülltrennung. Und wie ich schon einmal geschrieben habe, wird vielerorts der Müll einfach in einer Tüte an die Straße geworfen und irgendwie, von irgendwem, irgendwann eingesammelt.

Aber wie ich auch schon geschrieben habe, wohne ich ja in einem sehr touristischen Viertel. Palermo Hollywood.
Und die lieben Touristen wollen keinen Müll auf der Straße.
Also gibt es hier nicht nur Tonnen an jeder Ecke, in die man seine Tüten werfen kann, anstatt sie dem Asphalt zu überlassen, es gibt sogar verschiedene Tonnen!

Eine Schwarze für alles und eine grüne für recyclebaren Abfall.
Zugegeben; der Inhalt der grünen Tonne läßt nicht direkt eine Trennung erkennen, obwohl außen aufgedruckt ist, was rein soll. Auch hier, zugegeben, ist so ziemlich alles außer Küchenabfällen aufgedruckt.

Aber trotzdem fühle ich mich tausend mal besser, als ich all meine Plastikflaschen – und nichts sonst – in die Tonne werfe.

Mir war vorher nie bewußt, daß der innere Drang, Müll zu trennen in mir so stark ist.

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Ist denn noch Samstag?


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Es ist Sonntag, schon nach Mittag. Ich muß kurz zum Supermarkt (der auch Sonntags geöffnet hat).
Frisch geduscht, Haare gewaschen, laufe ich los, um festzustellen, daß ich so ziemlich die einzige bin, die frisch geduscht ist. Und vor allem nüchtern.

In den Clubs, an denen ich vorbeikomme, wummert immer noch Musik, und auf der Straße treffe ich die Reste der Nacht.
Schwankende Mädchen, lallende Kerle. Streitende Paare.
Und die Türsteher arbeiten immer noch.

Alle, die sich vor dem Gewitter letzte Nacht irgendwo reingerettet haben, scheinen erst jetzt wieder auf die Straße zu fallen.

Wenigstens die Kassiererin im Supermarkt ist auch nüchtern.

Dunkel wird’s


Es bahnt sich was an. Ein Unwetter soll die Stadt erreichen. Mirta hat mich gewarnt. Wenn es richtig regnet, ist Buenos Aires ab und zu außer Gefecht gesetzt. Keine U-Bahn fährt mehr, Straßen sind halb überschwemmt und menschenleer, und man selbst wird deshalb zur leichten Beute für Kriminelle.
Noch hat es nur kurz aber heftig geregnet. Momentan ist es grau, aber ruhig.
Mal sehen, was noch kommt. Ich schaue mir das dann wohl eher vom Fenster aus an.

Regen in Buenos Aires


20131020-082906.jpg Erst kommt der Wind.
Den ganzen Abend hatte er durch die Straßen gefegt, an Türen gerüttelt und halbherzig geschlossene Fenster geöffnet.
Und dann entlud sich die Hitze des Tages in einem Gewitter, das jeden Schlafenden weckt.
Jetzt regnet es. In Strömen. Ein Sonntag im Regen. Was ich mit dem Tag mache? … Erstmal noch eine Stunde schlafen…