Umgezogen


Umgezogen. Gestern dreimal, weil es so heiß war!

Und einmal in mein neues Domizil! Ich bin jetzt ein Mädchen aus Palermo Hollywood, und ich fühle mich großartig!
Meine Vermieterin, Melina, hat mir das Viertel gezeigt (, das ich ja schon etwas kannte), und ich habe innerlich gejubelt.

Das Haus, in dem ich jetzt wohne, ist das einzige Wohnhaus in der Umgebung. Alles andere sind Restaurants, Bars und Diskotheken.
Welch ein Glück, daß ich dieses Zimmer gefunden habe!
Klar ist es nachts ziemlich laut, weil überall gefeiert wird. Die Gegend ist eben eine Ausgeh-Gegend. Dafür ist es aber auch sehr sicher, weil immer Leute auf der Straße sind.

Vor zwanzig Jahren gab es hier nichts weiter als ein paar Häuser und fünf Geschäfte, erzählt mir Fernando, der Vater des Hauses.

Heute Morgen wurde ich schon erwartet. Vor meiner Zimmertür saß Ona, der kleine Hund, und hat mich begrüßt.
Celeste, die Katze, hat sich diese Mühe nicht gemacht, aber Melina und ihr Vater hatten dafür schon den Kaffee und den Toast fertig.

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Ich werde nachher Pflanzen kaufen gehen und ein paar Kräuter im Garten beheimaten. Rosmarin, Thymian, Basilikum und Co.
Denn immerhin werde ich hier eine Weile bleiben.

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Zimmerjagd


Die erste Wohnung bzw. das erste Zimmer habe ich mir gestern angeschaut, denn ich will ja gerne umziehen. Mehr mit Einheimischen meines Alters zu tun haben.
Eigentlich sollte ich das Zimmer schon am Montag sehen, aber hier heißt das dann schnell mal Mittwoch, und ich glaube, da hab ich noch Glück gehabt.
Das Zimmer hat eine ganz gute Lage, ist doppelt so groß wie das, in dem ich momentan wohne (auch, wenn das nicht so wichtig ist), dafür wesentlich günstiger. Und außer mir wohnt dort ein argentinisches Mädchen. Und das Beste: es gibt eine ziemlich große Dachterrasse. Klingt wie ein Palast, ist es aber nicht. Hier ist alles eher ausreichend. Sparsam möbliert, gerade von allem das Nötigste. Aber mehr muß es ja auch nicht sein. Und wenn es mir dort doch nicht gefällt, ziehe ich im Dezember wieder um. Auch das scheint hier nicht total ungewöhnlich zu sein.

Trotzdem schaue ich mir morgen noch ein anderes Zimmer an. Hoffentlich morgen. Denn morgen kann auch zur nächsten Woche werden. Oder nächsten Monat. Also, Daumen drücken!