Die Welt in einer Bar


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So hatte ich also meinen ersten Auftritt als deutsche Botschafterin in Sachen sprachlicher Austausch bei Mundo Lingo.
Wir laden alle, die irgendeine Sprache sprechen (also alle) in eine Bar ein, und jeder, der Lust hat, kann dann eine andere Sprache mit den Anwesenden üben, indem man sich einfach unterhält.
An den aufgeklebten Flaggen sieht man, wer welche Muttersprache spricht, was er oder sie noch ganz gut kann und ganz unten, was man noch üben möchte.

Und ich…versuche die zu finden, die schon Deutsch sprechen, um sie mit denen, die es gern lernen wollen, zusammenzubringen.

Außerdem trifft man eine Menge Leute und hat Spaß.
Ich bin ganz happy mit meinem neuen Ehrenamt. Und das Schöne: die anderen sind es auch.
Ich kann mittlerweile auf vielen Sprachen ‚Hallo‘ sagen und bin auch ein bißchen Stolz auf meinen ‚ambassador‘ Aufkleber.

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Mundo Lingo


Ein Mittwochabend noch ohne Pläne? Da läßt sich was einrichten.
Ganz in der Nähe findet eine Veranstaltung statt. In einer Bar treffen sich Leute aus allen Teilen der Welt, um sich auszutauschen, andere Sprachen zu sprechen und um Leute kennen zu lernen.
Ich war vor gefühlten Ewigkeiten einmal da, und es war ganz lustig, also gehe ich wieder hin.

Man kommt sofort ins Gespräch mit allen möglichen Leuten, auch Einheimischen. Unter anderem treffe ich ein Mädchen, die meint, daß in ihrer Firma immer Leute gesucht werden, die auch englisch sprechen, und sie wolle mal fragen, ob es da gerade irgendeinen Job für mich gibt.
Viele nette Leute. Aus Österreich, Frankreich, England, Deutschland, Argentinien…

Und dann gibt es natürlich immer diese Hoschis, die direkt nach dem ‚hallo sagen‘ schon ziemlich plump fragen, ob man auch Facebook hat und einen sofort hinzufügen wollen.

Klar hab ich Facebook, aber da ich Dich nicht kenne, nehme ich Dich bestimmt nicht an.
Die Antwort sorgt für ein langes Gesicht, und schwups, wird die nächste abgeklappert.

Alles in allem aber ein interessanter Abend.

Und heute hab ich einfach mal meine erste Bewerbung an einen Fernsehsender geschickt. Vielleicht passiert nichts, vielleicht gibt’s ein nein. Aber ich hab ja nichts zu verlieren. Abwarten.