Reisende soll man nicht aufhalten


Ich freue mich. Jetzt sind es nur noch vier Tage. Aber ganz ehrlich, so ganz einfach und schnell gemacht war die Entscheidung nicht. Einen festen und guten Job hinter sich zu lassen, um ins große Unbekannte zu reisen und das zunächst ohne Einkommen… das hat ein paar Gedankengänge gekostet. Ganz schön viel Traffic in meinem blonden Köpfchen. Aber Reisende soll man nicht aufhalten, und am allerwenigsten sollte ich mich da wohl selber aufhalten. Nicht, dass ich mir hinterher von mir selbst anhören muss: „Nur weil Du mich zurückgehalten hast…“ (Ich bin übrigens nicht schizophren.)

Meine lieben Kollegen haben für einige Tränen der Rührung gesorgt und vor allem dafür, daß ich die Zeit dort in liebevoller Erinnerung behalte, meine kleine Wohnung mit samt der Möbel ist nun Geschichte und schier endlos viele Klamotten in tausenden Riesentüten ebenso. Was bleibt, ist ein Koffer, der noch gepackt werden will. Damit fange ich erst am Montag an. Soll ja nicht zu voll und zu schwer werden. 23 Kilo darf ich mitnehmen. Das war’s.

Und wenn mir dann doch was aus Deutschland fehlt, kann es mir jemand mitbringen. Schließlich ist die Liste der angekündigten Besucher schon so lang, daß ich eine gehörige Zeit dort verbringen muß, um alle empfangen zu können. (Ihr seid herzlich willkommen!) Und ich will mich ja auch gut auskennen, um meinen Gästen ein 1A Reiseführer zu sein.

(Also Mama, Du siehst, ich kann gar nicht anders als so lange zu bleiben, wie es geht und mir gefällt und mich alle besucht haben.)

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